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IV.4 Umfragen und Einstellungsdaten

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Umfragen und Einstellungsdaten ermöglichen es uns, die subjektive Dimension des Konflikts zu beobachten: Wahrnehmung von Ungerechtigkeit, institutionelles Vertrauen, Angst, Identität, Unterstützung für Gewalt, Bereitschaft zur Teilnahme und Erwartungen an die Zukunft. Sie sind wichtig, weil viele Gewaltprozesse beginnen, bevor sichtbare bewaffnete Ereignisse auftreten. Aus der Sozialphysik heraus fungieren diese Einstellungen als mikroskopische Variablen, die, wenn sie hinzugefügt werden, makroskopische Veränderungen hervorrufen können: Polarisierung, Mobilisierung, Radikalisierung oder Legitimitätsverlust. Seine Messung ermöglicht es uns, den inneren Zustand der Bevölkerung mit den beobachtbaren Mustern von Protest, Repression oder Gewalt in Verbindung zu bringen.

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